So berechnen wir Ihren IQ-Wert
Jeder Test wird neu erzeugt, und jede Aufgabe hat eine Schwierigkeitsstufe von 1 bis 5. Ihr Wert ist das Fähigkeitsniveau, das am besten erklärt, welche Aufgaben Sie gelöst und welche Sie verfehlt haben – übertragen auf die übliche IQ-Skala (Mittelwert 100, Standardabweichung 15). Das Perzentil ergibt sich aus der Normalverteilung. Das Ergebnis ist eine Schätzung, kein klinisch normierter Wert.
Welche Aufgaben werden verwendet?
Der Test nutzt sprachfreie Aufgaben, die in der Intelligenzforschung verbreitet sind: Matrizen, Zahlenreihen, Figurenreihen und „Was passt nicht?“-Aufgaben. Sie arbeiten mit Formen und Zahlen statt mit Wörtern, deshalb funktionieren sie in jeder Sprache gleich. Der vollständige Test hat 36 Fragen, der Kurztest 15.
Die Aufgaben werden bei jedem Durchgang neu erzeugt. Jede folgt einer Regel (zum Beispiel „die Form ändert sich pro Zeile, die Anzahl pro Spalte“) mit zufällig gewählten Formen, Zahlen und Drehungen, und Aufgaben, die Sie schon gesehen haben, werden übersprungen. Wer den Test wiederholt, bekommt also einen neuen Test – auswendig gelernte Lösungen helfen nicht.
Wie wird der Wert berechnet?
Jede Schwierigkeitsstufe hat eine bekannte Position auf der IQ-Skala. Der Test sucht dann das Fähigkeitsniveau, das Ihr Muster aus richtigen und falschen Antworten am besten erklärt. Das ist der Item-Response-Ansatz, den auch moderne adaptive Tests verwenden. Eine richtig gelöste schwere Aufgabe zählt mehr als eine leichte, und ein Glückstreffer zählt weniger, weil man bei jeder Aufgabe raten kann.
Deshalb landen der einfache, der mittelschwere und der schwere Test alle auf derselben Skala. Die volle Punktzahl im einfachen Test ist gut, kann aber keinen Wert weit über 120 belegen. Übersprungene Aufgaben zählen als falsch.
Das Ergebnis wird gerundet und auf 55 bis 145 begrenzt – den Bereich, den ein Online-Test sinnvoll schätzen kann.
Wie wird das Perzentil berechnet?
IQ-Werte folgen einer Normalverteilung mit Mittelwert 100 und Standardabweichung 15. Ihr Perzentil ist der Anteil dieser Verteilung unterhalb Ihres Werts. Beispiel: 115 ist höher als bei etwa 84 % der Menschen.
Wo liegen die Grenzen?
- Der Test wurde nicht an einer großen, repräsentativen Stichprobe normiert, wie es bei klinischen Tests üblich ist.
- Müdigkeit, Ablenkung und Raten können den Wert um mehrere Punkte verschieben.
- Er misst das Denken mit Formen und Zahlen, nicht jede Art von Intelligenz.
- Er eignet sich nicht für Diagnosen, Schulentscheidungen, Bewerbungsverfahren oder die Aufnahme bei Mensa.
Was passiert mit Ihren Antworten?
Nichts verlässt Ihr Gerät. Die Auswertung läuft in Ihrem Browser, und Ihr letztes Ergebnis wird nur im lokalen Speicher des Browsers gesichert.
Häufige Fragen
Ist der CheckIQ-Wert ein echter IQ?
Es ist eine Schätzung auf derselben Skala wie echte IQ-Werte (Mittelwert 100, Standardabweichung 15), aber keine klinische Messung.
Warum ist mein Wert auf 145 begrenzt?
Ein Online-Test kann sehr hohe Werte nicht zuverlässig unterscheiden. Deshalb hört er bei 145 auf, statt zu raten.
Bekomme ich dieselben Fragen, wenn ich den Test wiederhole?
Nein. Jeder Test wird zufällig erzeugt, und Aufgaben, die Sie schon gesehen haben, werden vermieden. Jeder Durchgang ist also ein neuer Test.
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